Energieeffizienzberatung/Energieeffizienz ist derzeit mehr denn je in der Öffentlichkeit präsent. Waren diese Themen bisher noch ohne Lobby und ließen sich nur auf Umwegen verkaufen, tut sich jetzt was in Deutschland. Medien berichten darüber und Kunden stellen Fragen zu diesen Themen.
Nicht ohne Grund, denn der Sektor mit dem größten Primärenergieverbrauch ist nicht der Verkehr — wie vielfach angenommen —, sondern der Gebäudebereich mit rund 40 %.
Einsparpotenziale gibt es reichlich, insbesondere bei der öffentlichen Hand.
Enorme Möglichkeiten, um weniger Energie zu verbrauchen und gleichzeitig CO2-Emissionen nach den Forderungen des Kyoto-Protokolls zu reduzieren, liegen im Neubau, aber vor allem im Bestand. Allein in Deutschland ist im Gebäudesektor ein Energieeinsparpotenzial von rund 125.000 Wh pro Jahr vorhanden. Dies entspricht einer jährlichen Energiekosteneinsparung von fast vier Milliarden Euro. Gleichzeitig könnten die CO2-Emissionen um etwa 30 Millionen Tonnen reduziert werden.
Um diese Einsparung zu realisieren, bedarf es einer Gesamtinvestitionssumme von
ca. 20 Milliarden Euro.
Energie durch effiziente Nutzung einzusparen und fossile Energie durch erneuerbare zu substituieren, sind die beiden Kernelemente, mit der die Bundesregierung die Ziele des im August 2007 beschlossenen integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms erreichen will.
Bis 2020 sollen
- der Verbrauch fossiler Energie um 20 % gesenkt,
- der Anteil erneuerbarer Energien auf 20 % gesteigert und
- die CO2-Emissionen um 40 % vermindert werden.
Die Entwicklung von wirtschaftlichen und ökologischen Energiekonzepten sowie die mögliche Finanzierung ist eine Kernkompetenz unseres Unternehmens. Insbesondere im Bereich der Modernisierung ergeben sich oftmals erhebliche Einsparpotenziale. Dabei ist nicht nur die Anlagentechnik zu berücksichtigen, auch muss die Sanierung von Dächern, Fenstern oder Fassaden in Bezug auf eine zeitgemäße Wärmedämmung untersucht werden.
Daher beschäftigen wir neben den Ingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung auch Bauphysiker, damit eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudebestandes möglich ist. Mithilfe von Computersimulationen und moderner Software erstellen wir auf Basis der DIN 18599 Ihren Gebäudeenergiepass für neue und bestehende Nichtwohngebäude.
Da sich rund 80 % aller deutschen Nichtwohngebäude in öffentlicher Hand befinden, stellt sich die Frage, wie diese enormen Investitionsmaßnahmen realisiert werden können.
Gerade für die öffentliche Hand bieten beispielsweise Contracting-Verträge hier interessante Möglichkeiten. Die G-TEC Ingenieure GmbH bietet Ihnen an dieser Stelle umfassende Beratungsleistungen.
Bei Bestandsgebäuden beginnen die Beratungsleistungen mit einer detaillierten Gebäude- und Energieanalyse. Dabei werden sowohl die technischen Anlagen als auch die gesamte Gebäudehülle hinsichtlich möglicher Einsparpotenziale untersucht.
Die möglichen Einsparpotenziale werden dann einer Lebenszykluskostenbetrachtung unterzogen. Die Amortisationsberechnungen sowie die Ergebnisse der möglichen Reduzierung der CO2-Emissionen bilden dann die Entscheidungsgrundlage für den Investor. Auch für die Entscheidung, die Maßnahmen in Eigenregie oder im Contracting-Verfahren abzuwickeln, erarbeiten wir die entsprechenden Entscheidungsgrundlagen. Bei unserer Beratung legen wir großen Wert auf eine umfassende Bearbeitung, die verständlich und anschaulich zur Entscheidungsfindung aufbereitet wird.

