Berufsbildungszentrum Soest
„Um junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern und die Fachkräfte von morgen bestmöglich zu qualifizieren, brauchen wir moderne Lehrwerkstätten auf dem neusten Stand der Technik“, sagte am 17. Februar 2023 Minister Karl-Josef Laumann (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) bei seiner persönlichen Übergabe der Förderbescheide an die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe. Insgesamt ca. 40 Millionen Euro stellen Bund und Land im Rahmen des „Modernisierungspakts Berufliche Bildung“ zur Verfügung – bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 60 Millionen Euro. Baustart für das neue Bildungszentrum Soest war September 2023.
Im März 2025 wurde der erste Bauabschnitt des Projekts (insgesamt drei) erfolgreich abgeschlossen. Die erste Bauphase umfasste die Errichtung der hochmodernen und funktionalen Lern- und Arbeitsräume für die Auszubildenden des Bezirks der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe (Kreise Soest und Unna sowie Stadt Hamm). Weitere Kernthemen sind die flexible Raumgestaltung, die zukünftige Anpassungen an neue Anforderungen ermöglicht, sowie die nachhaltige Konzeption von Gebäudephysik und Gebäudetechnik.










Die Generalfachplanung von G-TEC umfasst neben Elektrotechnik, Sanitärtechnik, Gebäudeautomation, Förder- und nutzungspezifischen Anlagen insbesondere:
Für die Umsetzung des Bauvorhabens wurden unter anderem folgende Anforderungen definiert:
• funktionale und gestalterische Einheit von Bestands- und Bildungsgebäude
• nachhaltiges Energiekonzept mit hoher Energieeffizienz
• gesunde und sichere Räume für optimale Lernbedingungen
• Anbindung an die bestehende Haustechnik (Schnittstellenkompetenz)
Für die gesamte Liegenschaft wird ein multivalentes Energieversorgungskonzept umgesetzt. Durch Eisspeichertechnik unter Einbindung von Wärmepumpentechnik und PV-Anlagen werden die Energiemengen im Sommer wie im Winter optimal genutzt. Dies sichert im Winter eine effiziente Wärmeerzeugung und ermöglicht im Sommer eine passive Kühlung. Durch Kombination der Wärmeübergabesysteme können Wärmerückgewinnungseffekte optimal ausgeschöpft werden mit direktem positivem Einfluss auf den Raumkomfort. Zudem werden zukünftig rund 255 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.
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